Zeit, für aktuelle Dinge.

 

Wichtige Information zu COVID -19 Schutzimpfung

(Stand 07.05.2021)

 

 

 

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten,

 

die aktuell vom Bundesgesundheitsministerium zu verantwortende Aufhebung der Priorisierungsvorgabe für COVID 19 Impfungen mit dem Wirkstoff AstraZeneca führt jetzt zu einer völligen Überlastung unserer Impforganisation und Impfkapazitäten. Es besteht die Gefahr, dass unsere normale wöchentliche Regelversorgung der Patienten und unsere Praxistätigkeit in Mitleidenschaft gezogen werden. Leider werden meine Mitarbeiterinnen immer mehr mit unschönen Telefonaten unzufriedener Patientinnen und Patienten überflutet, die die Impforganisation in Deutschland bemängeln, für die wir jedoch nicht verantwortlich sind. Wir geben unser Bestes und versuchen mit all unseren Kräften die Impfmaßnahmen zu unterstützen. Eine Vernachlässigung des normalen Versorgungsauftrages im Praxisbetrieb darf sich dadurch allerdings nicht ergeben.

Wir haben für Sie zwei komplette Impfnachmittage pro Woche eingerichtet, in denen wir uns ausschließlich um Ihre COVID -19 Impfung kümmern. 

Der Impfvorgang erfolgt aufgrund der Corona-Sterbestatistik des RKI vom 19.01.2021 nach folgendem Verfahren:

 

Es wird nach Altersstruktur geimpft, was bedeutet, dass zuerst 90 jährige Altersgruppen, danach 80 jährige Menschen, dann 70 Jährige und danach 60 jährige Altersgruppen und so weiter geimpft werden. Hier sterben die meisten Menschen, was es zu verhindern gilt. 

Wir befinden uns aktuell im Impfintervall der 70 jährigen Altersgruppe. Die 60 jährigen Menschen werden schrittweise hinzugenommen.

Da wir nur begrenzte Mengen (siehe Impf-News) Impfstoff geliefert bekommen und die Patienten nach mindestens 6 Wochen erneut den 2. Impfturnus durchlaufen müssen, um den Impfvorgang abzuschließen, können wir nur begrenzte Impfkapazitäten anbieten. Wenn Sie nicht warten können, empfehlen wir Ihnen auch sich um einen Impftermin im Impfzentrum (Tel. 116117) zu bemühen. Aufgrund der größeren täglichen Impfkapazitäten haben Sie eine gute Chance dort früher einen Impftermin zu bekommen. Patienten/innen unter 50 Jahren, welche sich impfen lassen möchten, wenden sich bitte sofort an das jeweilige Impfzentrum. Wichtig ist, dass Sie bitte beide Impfungen am gleichen Ort durchführen lassen. Ein Wechsel des Impfortes von 1. und 2. Impfung ist nicht möglich!

 

Neben dem neuartigen mRNA - COVID-19 Impfung sind auch inzwischen weitere Impfstoffe (AstraZeneca, Moderna) in Europa in einem beschleunigten Verfahren von der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassen worden. Weitere Impfstoffe werden hinzukommen. In den USA und in anderen Ländern nennt man dieses Verfahren Notfallzulassung. Unter einer Notfallzulassung oder unter einem beschleunigten Verfahren versteht man die Möglichkeit Corona-Impfstoffe einzusetzen, bei denen längere (viele Jahre) Studien zur Sicherheit und Wirkung noch fehlen. Einer bisherigen Zulassung eines Impfstoffes gingen in der Regel zwischen 5 bis 12 Jahren Entwicklungs- und Forschungszeit für Wirkung und Sicherheit voraus, bevor sie zum Einsatz offiziell zugelassen wurden. Dieses Verfahren hat es hier nicht gegeben. Sie lassen sich also bei COVID 19 auf eigenes Risiko impfen. Darüber müssen wir Sie aufklären!

Auch wir als Impfpraxis und Impfärzte übernehmen keine Haftung, wenn Ihnen etwas passiert oder wenn Sie später Gesundheitsstörung von der Impfung davon tragen. Das möchten wir hiermit besonders hervorheben und Ihnen hiermit mitteilen. Das müssen Sie auch vor dem Impfvorgang mit Ihrem Einverständnis unterschreiben!

Der Impfstoff von AstraZeneca hat inzwischen Thrombosen und Todesfälle bei jüngeren Menschen, besonders bei Frauen verursacht. Diese Information ist den neuen Erkenntnissen der Impfstoffanwendung geschuldet. Aus diesem Grund hat die STIKO die Impfempfehlung des AstraZeneca-Impfstoffes nur noch für Menschen ab 60 Jahre und älter ausgesprochen. 

 

Jede/r Bürger/in entscheidet selbst, ob er/sie sich impfen lassen will oder nicht und sollte sich genau überlegen welches individuelle Risiko er für sich selbst übernimmt! Dabei ist immer zu überlegen wie hoch das Risiko ist schwer an COVID 19 zu erkranken oder daran zu versterben und wie hoch das Risiko ist Impfreaktionen oder Impffolgeschäden in Kauf zu nehmen. Dazu einige Zahlen des RKI weiter unter Corona News (s. unten).

Es herrscht keine Impfpflicht!

 

 

Impf-News

 

Impfablauf:          Pro Woche stehen ca.50 (!) Impfdosen zur Verfügung. Jeden Donnerstag bekommen wir von der

                            Apotheke die Auskunft welchen Impfstoff wir in welcher Menge in der Folgewoche erhalten.

                            Eine telefonische (Tel. 05661-2252) Anmeldung oder Anmeldung per e-Mail ist zwingend notwendig.

                            Es wird nach Altersgruppen von 90 Jahren rückwärts bis 80, bis 70 , bis 60 Jahren usw. geimpft.

                            Allen Impfwilligen wird der Termin telefonisch mitgeteilt.

                            Die zu impfende Person darf keine Erkältungssymptome am Tag der Impfung aufweisen.

                            Am Ort der 1. Impfung muss auch die 2. Impfung durchgeführt werden.

                            Der Termin für die 2. Impfung wird Ihnen am Tag der 1. Impfung mitgeteilt.

Vorgehen:            Laden Sie sich bitte Anamnese- und Einwilligungserklärung sowie das Aufklärungsformular herunter

                            (s. nachfolgend), lesen es aufmerksam durch und bringen es ausgefüllt und unterschrieben mit.

                            Anamnese-, Einwilligungserklärungen und Aufklärungsbögen erhalten sie natürlich auch in der Praxis.

                            Bringen Sie bitte unbedingt mit:     Impfpass

                                                                                   Anamnese- und Einwilligungserklärung (ausgefüllt)

                                                                                   Aufklärungsbogen (ausgefüllt)

 

                                Aufklärungsbogen f. Vektor-Impfstoffe (AstraZeneca):

                                Aufklaerungsbogen-de.pdf (rki.de)

                                Einwilligung-de.pdf (rki.de)

 

                                Aufklärungsbogen f. m- RNA-Impfstoffe (BioNTech/Pfizer):

                                Aufklaerungsbogen-de.pdf (rki.de)

                                Einwilligung-de.pdf (rki.de)

 

 

Nebenwirkungen, Impfreaktionen und Impfkomplikationen

 

Als Ihr Hausarzt werde ich immer gefragt, wie es sich mit den Nebenwirkungen und Impfreaktionen verhält.

Hiermit möchte ich Sie im Vorfeld auf Impfreaktionen und Impfkomplikationen hinweisen, welche auf dem offiziellen AUFKLÄRUNGSMERKBLATT zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Stand 09.Dez. 2020), herausgegeben vom Deutschen Grünen Kreuz e.V. in Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut in Berlin, vermerkt sind und von Ihnen vor einer möglichen Impfung unterschrieben werden müssen. Diese Liste ist nicht vollständig, da inzwischen immer neue Impfreaktionen, Impffolgeschäden und auch Todesfälle nach und in Zusammenhang mit der Impfung aufgetreten sind. Es ist zu erwarten, dass im weiteren Verlauf der Impfungen weitere Impfreaktionen auftreten werden, die noch nicht bekannt sind.

In Ergänzung zu dem Aufklärungsmerkblatt sollten Sie sich von dem Impfarzt/ der Impfärztin Ihre Fragen zur Impfung beantworten lassen, damit Sie auch sicher sind bei Ihrer Impfentscheidung!

 

Mögliche Impfreaktionen nach den bisherigen Erkenntnissen sind (s. Merkblatt vom 01.04.2021 RKI):

 

Schmerzen an der Einstichstelle (bis zu über 90% der Geimpften)

Abgeschlagenheit und Müdigkeit (bis zu 70% der Geimpften)

Kopfschmerzen (bis zu 60 der Geimpften)

Muskelschmerzen (bis zu 30% der Geimpften)

Schüttelfrost (bis zu 35% der Geimpften)

Gelenkschmerzen (bis zu 22% der Geimpften)

Fieber (bis zu 16% der Geimpften)

Durchfälle (bis zu 11% der Geimpften)

Übelkeit und Erbrechen (mehr als 20% der Geimpften)

Lymphknotenschwellungen (weniger als 1% der Geimpften)

Hautausschläge, Rötung und Nesselsucht (bis 10% der Geimpften)

 

Sind Impfkomplikationen möglich?

 

"...Grundsätzlich können aber - wie bei allen Impfstoffen - in sehr seltenen Fällen eine Überempfindlichkeitsreaktion (allergische Sofortreaktion bis hin zum Schock) oder andere Komplikationen nicht ausgeschlossen werden" (Deutsches Grünes Kreuz e.V. und RKI, Berlin).

Da der Impfstoff nur in wenigen Monaten entwickelt wurde und jetzt erst verimpft wird, liegen natürlich noch keine Langzeiterkenntnisse über mögliche, sich noch entwickelnde Komplikationen oder Langzeitnebenwirkungen vor. Im Rahmen von Impfkomplikationen wurde über Gesichtslähmungen, anaphylaktische Reaktionen und Schock berichtet. 

 

Schwere Nebenwirkungen und Berichte über Todesfälle

Thrombosen und Gerinnungsstörungen mit teilweise Todesfällen bei Menschen jünger als 60 Jahren im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung wurden inzwischen in unterschiedlichen Ländern dokumentiert, und einige Länder haben die Impfung des AstraZeneca-Impfstoffes Vaxzevria gestoppt. Die STIKO (Ständige Impfkommission) hat somit die Verimpfung des Impfstoffes für AstraZeneca neu festgelegt. Ab sofort wird die Anwendung des Impfstoffes von AstraZeneca nur noch für Menschen mit einem Alter von 60 Jahren und älter empfohlen. Jeder Impfwillige muss sich klar sein, dass er die Impfung auf eigenes Risiko durchführen lässt. Wir als Ärzte übernehmen keinerlei Haftungen von Nebenwirkungen, Gesundheitsschäden jeglicher Art oder Versterben, welche durch oder in Zusammenhang oder als mögliche Folge der Impfung auftreten können. 

 

 

Corona- News (05.04.2021)

 

 

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten,

 

vor gut einem Jahr hatten wir das Foto links auf unserer Homepage eingestellt. Damals wussten wir noch nicht wie sich die Pandemie entwickeln würde und rechneten mit dem Schlimmsten. Entsprechende Schutzmaßnahmen wurden getroffen. Wir hofften, dass uns dieses Ereignis nur wenige Monate beschäftigen würde.

Dass die Pandemie inzwischen unser aller Leben bis in die kleinste Sozialgemeinschaft bestimmt, war nicht zu erwarten. Gott sei Dank liegt die Sterblichkeit dieser Erkrankung unter 0,4% und entspricht bisher statistisch dem Level eine mittelstarken Influenza- Welle. Das anfangs medial vermutete Massensterben mit Hunderttausenden von Toten hat sich nicht bewahrheitet. Nichtsdestotrotz sterben Menschen durch COVID 19, und einen schweren Krankheitsverlauf in der Klinik wünscht man keinem Menschen. Die sehr gute medizinische Versorgung in Deutschland hilft vielen Menschen vor Schlimmeren zu bewahren.

Inzwischen können wir auf Daten des vergangenen Jahres zurückblicken. Zahlen des RKI (Robert-Koch-Instituts) zeigen auf, welche Altersgruppen und welche Menschen mit Vorerkrankungen besonders anfällig und empfänglich für einen schweren COVID 19 Verlauf sind. Die Gesamtsterblichkeit der mit einem positiven PCR - Test Verstorbenen COVID 19 Fälle lag laut RKI am 19.01.2021 bei 47.494 Todesfällen. 87% aller mit positivem PCR - Test Verstorbenen waren 70 Jahre oder älter. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen lag bei 83 Jahren. Das Sterberisiko ist bei den unter 50 Jährigen sehr gering ausgeprägt und liegt bei Kindern unter 20 Jahren sogar bei 0,0001% und ist damit nahezu gleich Null. Die Erkrankung ist immer mit einer Virusvermehrung im Körper verbunden, was sich mit Krankheitssymptomen unterschiedlicher Ausprägung bemerkbar macht.

Ein positiver PCR-Test allein ohne Krankheitssymptome kann falsch positiv sein. Dieser Test weist nämlich nicht nur vermehrungsfähige Viren sondern auch deren DNA-Bruchstücke nach, welche dann nicht mit einer Erkrankung oder Ansteckungsgefahr gleichzusetzen sind. Das Testergebnis muss immer im Zusammenhang mit der klinischen Symptomatik (Beschwerden vorhanden oder nicht?) betrachtet und beurteilt werden. Dieses Wissen um den Test erklärt, warum bei einem Anstieg der Testzahlen auch statistisch mehr positive Ergebnisse zu erwarten sind.

Die Schwere und Ausprägung einer Erkrankung hat vornehmlich mit der Stärke des körpereigenen Immunsystems zu tun. Je besser das Immunsystem arbeitet und die Viren abwehren und vernichten kann, um so weniger oder gar nicht erkrankt ist der Mensch. Diese Grundprinzipien des Ablaufs der Immunabwehr unseres Körpers sind in einschlägigen medizinischen Lehrbüchern nachzulesen und lange bekannt. Immunität bedeutet nicht krank zu werden!

Die Gefährlichkeit einer Krankheit muss daher immer medizinisch begründet werden und ist daher vor allem an der Höhe der Sterblichkeit und der Schwere der Erkrankung festzumachen. Allein die Ausbreitungsgeschwindigkeit eines Erregers ist kein Kriterium für dessen Gefährlichkeit. Allein die Schwere der Krankmachung oder Sterblichkeit ist das Maß der Gefährlichkeit. Und hier kann sich jeder Leser anhand der offiziellen Zahlen des RKI selbst ein Urteil bilden.

Vergleichen wir einmal die bisherige Sterberate von 47.494 (RKI 19.01.2021) durch COVID 19 mit der Zahl der im Jahr 2019 in Deutschland abgetriebenen ungeborenen Babys. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche betrug in Deutschland im Jahr 2019  100.893 und im Jahr 2020  99.948. Diese Zahlen zur Einordnung der Verhältnismäßigkeit zu den COVID 19 - Toten. Was sagt die Politik und die Öffentlichkeit dazu? Wir dürfen uns ruhig einmal Gedanken darüber machen.

 

Aufgrund der bekannten Zahlen bedürfen primär die Risikogruppen der Altersgruppen ab 50 Jahren einen besonderen medizinischen Schutz. Aus diesem Grund werden Schutzimpfungen nach Alters- und Risikogruppen priorisiert durchgeführt. Des weiteren ist jedem Menschen zu empfehlen, dass er sein Immunsystem stärkt.

Hierzu empfehle ich Ihnen folgenden Vortrag anzusehen:

 

Mit der Vitamin D Offensive 2021 gegen Corona & COVID-19! – Ein Aufruf von Prof. Dr. med. Jörg Spitz - Bing video

 

Unser Praxis-Team ist inzwischen geimpft und gesund. Damit dies auch so bleibt und wir für Ihre medizinische Versorgung weiterhin zur Verfügung stehen, haben wir die hygienischen Maßnahmen nochmals verschärft. Die Gesamtheit aller Schutz-, Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen dient auch dazu, Ihnen einen möglichst hohen Schutz vor Infektionen zu bieten. Achten Sie aber auch selbst auf sich, in dem Sie sich eine ausreichend lange Zeit (30 Sekunden) für das Einschäumen der Seifenlösung beim Händewaschen nehmen und regelmäßig die Hände mit Desinfektionsmitteln einreiben. Hierzu gibt es bereits am Eingang einen Infrarotdesinfektionsspender, welchen Sie bitte beim Betreten und auch wieder beim Verlassen der Praxis nach Anweisung des Infoschildes zur Händedesinfektion nutzen.

Bitte beachten sie auch das STOP-Schild vor dem Praxiseingang, welches Ihnen mitteilt worauf zu achten ist!

Im Wartezimmerbereich bietet die neue Praxis mehrere Vorteile. Die Größe macht es zum einen möglich, dass 4 Personen gleichzeitig auf maximaler Sitzdistanz (> 3 Meter Abstand) Platz nehmen können. Das Wartezimmer ist des weiteren mit einer klimatisierten Be- und Entlüftungsanlage ausgestattet, welche für eine weitaus höhere Personenzahl ausgelegt ist. Somit können wir gewährleisten, dass immer genügend Frischluft von extern zugeführt wird und die verbrauchte Ausatemluft der Patienten ständig über das Abluftsystem entfernt wird. Das bringt ein angenehmes Raumklima und reduziert die Belastung mit Viren erheblich.

 

 

Atemwegsinfektions-Untersuchungsstelle

 

Zur Reduktion der Virenlast und zur Vermeidung von gegenseitigen Ansteckungen sowie zum Schutz der nicht Erkältungspatienten in unserer Praxis, haben wir ab dem 01.04.2020 eine externe Atemwegsinfektions-Untersuchungsstelle in den Räumen von PiA -Funktionstraining (Bahnhofstraße 19, rechts des Eingangs der Aeculap-Apotheke) eingerichtet. Dort werden wir von Montag bis Freitag zwischen 10.30 Uhr und 12.00 Uhr Patienten mit Atemwegsinfektionen untersuchen. Dort erhalten Sie dann auch benötigte Therapievorschläge, Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.

Die offiziell empfohlene Vorgehensweise eine Arbeitsunfähigkeit allein telefonisch ohne Untersuchungsvorgang auszustellen oder sich an die zentrale Rufnummer 116117 zu wenden, hat sich nicht bewährt und ist nach unserer Ansicht den Patienten und auch den Arbeitgebern nicht dienlich.

Es ist von Vorteil, wenn sie sich bei Vorliegen einer Atemwegsinfektion bei uns unter 05661-2252 telefonisch anmelden. Sie werden registriert und erhalten einen Untersuchungstermin schnellstmöglich zugeteilt.

Gehen Sie nach Termin sofort direkt dort hin, suchen Sie unsere Praxis vorher NICHT auf! Sie werden dort von uns in Schutzkleidung erwartet.

 

Ansonsten bleiben Sie gesund! Bitte achten Sie auf die aktuellen Gesundheitshinweise der Gesundheitsbehörden (Abstand von mindesten 1,5 Metern zum nächsten Menschen, gründliches und ausreichend langes (20-30 sec Einschäumen) Händewaschen sowie Händedesinfektion und Tragen von sauberen MN-Schutz, etc.).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Volker Iber

Dr. Katharina Stein und Praxisteam

 

 

 

 

 

 

Homepage-Überarbeitung

 

Unsere Homepage wird nach Bezug der neuen Praxisräumlichkeiten in den nächsten Wochen Stück für Stück überarbeitet. Alte Fotos und Bilder werden durch Neue ersetzt und infolge Personalwechsels (Ruhestand) werden neue Gesichter folgen. Wir bitten um Verständnis und Geduld bei der Überarbeitung.

 

Vertretung in Notfällen übernehmen natürlich auch andere ortsansässigen Praxen, die nicht im Urlaub sind. Der Hausärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der Nummer 116117 zu erreichen. In ganz dringenden und lebensbedrohlichen Notfällen bitte den Rettungsdienst 112 anrufen!Bildergebnis für dsgvo

 

 

Liebe Patientinnen, liebe Patienten, sehr geehrte Besucher und Besucherinnen der Website,

mit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) zum 25. Mai 2018 soll der Datenschutz für den Verbraucher in Europa verbessert werden. Begründet wird dies mit der zunehmenden Datenflut und dem damit entstehenden Datenmissbrauch personenbezogener Daten im digitalen Zeitalter. In der Medizin gibt es schon immer streng gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutz, den wir Mediziner verpflichtet sind sicher zu stellen. Sie wissen, dass wir z.B. ohne Ihr Einverständnis keine medizinischen Daten an Dritte weitergeben dürfen und wir der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen. Das gab es schon zu Zeiten als noch keine Computer existierten. Im digitalen Zeitalter können via Internet Daten weltweit verschickt werden. Die Datenvernetzung nimmt zu. Aber auch der Datenmissbrauch nimmt zu. Im Gesundheitswesen soll die digitale Datenvernetzung einziehen, und man begründet dies mit einer verbesserten medizinischen Versorgung der Patienten. Moderne Menschen schwärmen von der digitalen Medizin und den Möglichkeiten alle Krankendaten von Menschen sicher durch die Welt verschicken zu können. Dies soll alles dem Wohl der Menschen dienen. Die Kehrseite dieser Medaille ist die Gefahr des unerlaubten Zugriffs durch Dritte, denn Gesundheits- und Krankheitsdaten enthalten sehr begehrte Erkenntnisse über die Menschen. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Um in Zukunft die medizinischen Daten der Patienten über das Internet übertragen zu können, haben die regierenden Politiker Gesetze beschlossen, die uns Ärzte dazu verpflichten, Datenzugänge von den Praxen zu Internetverbindungen zu installieren (Telematik Infrastruktur). Wer das aus Sicherheitsgründen nicht tun wird, muss mit bereits angedrohten Honorarkürzungen rechnen. Somit werden Ärzte unter Druck gesetzt und mit finanziellen Repressalien belegt, wenn sie sich gegen eine Praxisvernetzung entscheiden. Es wird beteuert, dass all diese neuen Techniken sicher seien und es nicht möglich sei,die Patientendaten zu entschlüsseln, wenn sie durch das Netz geschickt werden. Wer von den Hackerangriffen auf das doch so sichere Computersystem der Bundesregierung hörte, musste sich fragen, warum das Bundekanzleramt nicht in der Lage war sich vor unbekannten Hackerangriffen zu schützen. Angriffe von Hackern auf die Computersystem verschiedener deutscher Kliniken fanden bereits statt. Hier wurde die Klink-EDV bedroht und die Betreiber erpresst. Es gibt scheinbar trotz bester Sicherungssystem keinen hundertprozentigen Schutz vor Angriffen oder Datenklau. Es ist damit sehr fraglich, ob es gelingen wird Ihre Krankendaten zu sichern, wenn alle Arztpraxen an ein digitales Datennetzt angebunden werden. Mit der DS-GVO wird nun europaweit ein Gesetz gültig, was dem Schutz des Individuums dienen soll. Jede Institution, die mit personenbezogenen Daten zu tun hat, ist in Europa diesem Gesetz unterworfen und kann bei Fehlern oder bei Nichteinhaltung dieser Gesetze mit massiven Geldstrafen belegt werden. 

Mit den neuen Regelungen ist nicht nur das BDSG sondern zusätzlich die neue EU - Datenschutzgrundverordnung wirksam. Das bedeutet auch für Sie entsprechende Erklärungen uns gegenüber zu unterzeichnen, damit wir Ihre Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften verwenden dürfen, um unseren medizinischen Behandlungsvertrag mit Ihnen ausführen zu können. Entsprechende Formulare werden Ihnen ab sofort erläutert und zur Unterschrift ausgereicht werden. Wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass der Kommunikationsweg per Internet keine hundertprozentige Sicherheit trotzt hoher Verschlüsselungstechniken bieten kann. Dies sollten sie bei der Versendung von Nachrichten oder Anforderungen an uns immer bedenken. Hierfür übernehmen wir keine Haftung.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen und die Gefahren des Datenmissbrauchs über Internet vermeiden wollen, so empfehlen wir Ihnen uns - am besten - persönlich in der Praxis aufsuchen, um Ihr Anliegen zu besprechen.

 

Mit besten Wünschen und Grüßen

Dr. Volker Iber u. Dr. Katharina Stein

sowie Ihr gesamtes Praxis Team