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Wichtige Information zu COVID -19 Schutzimpfung

 

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten,

 

die neuartige mRNA - COVID-19 Impfung ist inzwischen in Europa zugelassen und steht jetzt in Deutschland zur Verfügung. Von der Entwicklung des neuartigen Impfstoffes bis zu seiner behördlichen Zulassung sind nur Monate vergangen. Üblicherweise dauert die Entwicklung eines Impfstoffes viele (3-7) Jahre.

 

Jede/r Bürger/in entscheidet selbst, ob er/sie sich impfen lassen will oder nicht! Es herrscht keine Impfpflicht!

 

Als Ihr Hausarzt werde ich immer gefragt, wie es sich mit den Nebenwirkungen und Impfreaktionen verhält.

Hiermit möchte ich Sie im Vorfeld auf Impfreaktionen und Impfkomplikationen hinweisen, welche auf dem offiziellen AUFKLÄRUNGSMERKBLATT zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Stand 09.Dez. 2020), herausgegeben vom Deutschen Grünen Kreuz e.V. in Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut in Berlin, vermerkt sind und von Ihnen vor einer möglichen Impfung unterschrieben werden müssen.

In Ergänzung zu dem Aufklärungsmerkblatt sollten Sie sich von dem Impfarzt/ der Impfärztin Ihre Fragen zur Impfung beantworten lassen, damit Sie auch sicher sind bei Ihrer Impfentscheidung!

 

Mögliche Impfreaktionen nach den bisherigen Erkenntnissen sind (s. Merkblatt vom 09.12.2020 Deutsches Grünes Kreuz e.V. und RKI):

 

Schmerzen an der Einstichstelle (bis zu 83% der Geimpften)

Abgeschlagenheit (bis zu 59% der Geimpften)

Kopfschmerzen (bis zu 52% der Geimpften)

Muskelschmerzen (bis zu 37% der Geimpften)

Frösteln (bis zu 35% der Geimpften)

Gelenkschmerzen (bis zu 22% der Geimpften)

Fieber (bis zu 16% der Geimpften)

Durchfälle (bis zu 11% der Geimpften)

Erbrechen (bis zu 2% der Geimpften)

Lymphknotenschwellungen (weniger als 1% der Geimpften)

 

 

Sind Impfkomplikationen möglich?

 

"...Grundsätzlich können aber - wie bei allen Impfstoffen - in sehr seltenen Fällen eine Überempfindlichkeitsreaktion (allergische Sofortreaktion bis hin zum Schock) oder andere Komplikationen nicht ausgeschlossen werden" (Deutsches Grünes Kreuz e.V. und RKI, Berlin).

Da der Impfstoff nur in wenigen Monaten entwickelt wurde und jetzt erst verimpft wird, liegen natürlich noch keine Langzeiterkenntnisse über mögliche, sich noch entwickelnde Komplikationen oder Langzeitnebenwirkungen vor. In den bisher durchgeführten klinischen Prüfungen wurde über noch keine Komplikationen, wie zum Beispiel schwerwiegende Autoimmunreaktionen oder schwerwiegende neurologische Komplikationen im ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung berichtet. 

 

Wann Impfungen beim Hausarzt?

 

Derzeit werden noch keine Impfungen gegen COVID 19 bei den Hausärzten durchgeführt, da noch kein Impfstopf für uns zur Verfügung steht. Sobald dies möglich ist, werden wir Sie über die Presse und öffentlichen Medien darüber informiert werden. 

 

 

Unser Schutz vor Corona !!!

 

 

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Patienten,

 

wir befinden uns seit einigen Wochen in einem "Corona-Virus-Pandemie-Modus".

Einige Praxen hat es bereits in Deutschland getroffen. Sie wurden vom Gesundheitsamt wegen erkrankter Mitarbeiter für 2-3 Wochen stillgelegt (Quarantäne). Unser Praxis-Team ist derzeit noch gesund und nicht von einer Infektion betroffen. Damit dies auch so bleibt und wir für Ihre medizinische Versorgung weiterhin zur Verfügung stehen, haben wir beschlossen in den Personenvollschutz überzugehen. Das bedeutet, dass wir uns vor Infektionen, die an uns und in unsere Praxis hereingetragen werden können, durch besondere Maßnahmen schützen. Eine Maßnahme ist die Schutzkleidung. Wir werden Sie in Vollschutzkleidung empfangen und medizinisch versorgen. Desweiteren werden die hygienischen Maßnahmen nochmals verschärft. Die Gesamtheit aller Schutz-, Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen dient auch dazu, Ihnen einen möglichst hohen Schutz vor Infektionen zu bieten. Achten Sie aber auch selbst auf sich, in dem Sie sich eine ausreichend lange Zeit (30 Sekunden) für das Einschäumen der Seifenlösung beim Händewaschen nehmen und regelmäßig die Hände mit Desinfektionsmitteln einreiben. Hierzu gibt es bereits am Eingang einen Infrarotdesinfektionsspender, welchen Sie bitte beim Betreten und auch wieder beim Verlassen der Praxis nach Anweisung des Infoschildes zur Händedesinfektion nutzen.

Bitte beachten sie auch das STOP-Schild vor dem Praxiseingang, welches Ihnen mitteilt worauf zu achten ist!

Im Wartezimmerbereich bietet die neue Praxis mehrere Vorteile. Die Größe macht es zum einen möglich, dass 4 Personen gleichzeitig auf maximaler Sitzdistanz (> 3 Meter Abstand) Platz nehmen können. Das Wartezimmer ist desweiteren mit einer klimatisierten Be- und Entlüftungsanlage ausgestattet, welche für eine weitaus höhere Personenzahl ausgelegt ist. Somit können wir gewährleisten, dass immer genügend Frischluft von extern zugeführt wird und die verbrauchte Ausatemluft der Patienten ständig über das Abluftsystem entfernt wird. Das bringt ein angenehmes Raumklima und reduziert die Belastung mit Viren erheblich.

 

 

Atemwegsinfektions-Untersuchungsstelle

 

Zur Reduktion der Virenlast und zur Vermeidung von gegenseitigen Ansteckungen sowie zum Schutz der nicht Erkältungspatienten in unserer Praxis, haben wir ab dem 01.04.2020 eine externe Atemwegsinfektions-Untersuchungsstelle in den Räumen von PiA -Funktionstraining (Bahnhofstraße 19, rechts des Eingangs der Aeculap-Apotheke) eingerichtet. Dort werden wir von Montag bis Freitag zwischen 10.30 Uhr und 12.00 Uhr Patienten mit Atemwegsinfektionen untersuchen. Dort erhalten Sie dann auch benötigte Therapievorschläge, Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.

Die offiziell empfohlene Vorgehensweise eine Arbeitsunfähigkeit allein telefonisch ohne Untersuchungsvorgang auszustellen oder sich an die zentrale Rufnummer 116117 zu wenden, hat sich nicht bewährt und ist nach unserer Ansicht den Patienten und auch den Arbeitgebern nicht dienlich.

Es ist von Vorteil, wenn sie sich bei Vorliegen einer Atemwegsinfektion bei uns unter 05661-2252 telefonisch anmelden. Sie werden registriert und erhalten einen Untersuchungstermin schnellstmöglich zugeteilt.

Gehen Sie nach Termin sofort direkt dort hin, suchen Sie unsere Paxis vorher NICHT auf! Sie werden dort von uns in Schutzkleidung erwartet.

 

Ansonsten bleiben Sie gesund! Bitte achten Sie auf die aktuellen Gesundheitshinweise der Gesundheitsbehörden (Abstand von mindesten 1,5 Metern zum nächsten Menschen, gründliches und ausreichend langes (20-30 sec Einschäumen) Händewaschen sowie Händedesinfektion, etc.).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Volker Iber

Dr. Katharina Stein und Praxisteam

 

 

 

 

 

 

Homepage-Überarbeitung

 

Unsere Homepage wird nach Bezug der neuen Praxisräumlichkeiten in den nächsten Wochen Stück für Stück überarbeitet. Alte Fotos und Bilder werden durch Neue ersetzt und infolge Personalwechsels (Ruhestand) werden neue Gesichter folgen. Wir bitten um Verständnis und Geduld bei der Überarbeitung.

 

Vertretung in Notfällen übernehmen natürlich auch andere ortsansässigen Praxen, die nicht im Urlaub sind. Der Hausärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der Nummer 116117 zu erreichen. In ganz dringenden und lebensbedrohlichen Notfällen bitte den Rettungsdienst 112 anrufen!Bildergebnis für dsgvo

 

 

Liebe Patientinnen, liebe Patienten, sehr geehrte Besucher und Besucherinnen der Website,

mit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) zum 25. Mai 2018 soll der Datenschutz für den Verbraucher in Europa verbessert werden. Begründet wird dies mit der zunehmenden Datenflut und dem damit entstehenden Datenmissbrauch personenbezogener Daten im digitalen Zeitalter. In der Medizin gibt es schon immer streng gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutz, den wir Mediziner verpflichtet sind sicher zu stellen. Sie wissen, dass wir z.B. ohne Ihr Einverständnis keine medizinischen Daten an Dritte weitergeben dürfen und wir der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen. Das gab es schon zu Zeiten als noch keine Computer existierten. Im digitalen Zeitalter können via Internet Daten weltweit verschickt werden. Die Datenvernetzung nimmt zu. Aber auch der Datenmissbrauch nimmt zu. Im Gesundheitswesen soll die digitale Datenvernetzung einziehen, und man begründet dies mit einer verbesserten medizinischen Versorgung der Patienten. Moderne Menschen schwärmen von der digitalen Medizin und den Möglichkeiten alle Krankendaten von Menschen sicher durch die Welt verschicken zu können. Dies soll alles dem Wohl der Menschen dienen. Die Kehrseite dieser Medaille ist die Gefahr des unerlaubten Zugriffs durch Dritte, denn Gesundheits- und Krankheitsdaten enthalten sehr begehrte Erkenntnisse über die Menschen. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Um in Zukunft die medizinischen Daten der Patienten über das Internet übertragen zu können, haben die regierenden Politiker Gesetze beschlossen, die uns Ärzte dazu verpflichten, Datenzugänge von den Praxen zu Internetverbindungen zu installieren (Telematik Infrastruktur). Wer das aus Sicherheitsgründen nicht tun wird, muss mit bereits angedrohten Honorarkürzungen rechnen. Somit werden Ärzte unter Druck gesetzt und mit finanziellen Repressalien belegt, wenn sie sich gegen eine Praxisvernetzung entscheiden. Es wird beteuert, dass all diese neuen Techniken sicher seien und es nicht möglich sei,die Patientendaten zu entschlüsseln, wenn sie durch das Netz geschickt werden. Wer von den Hackerangriffen auf das doch so sichere Computersystem der Bundesregierung hörte, musste sich fragen, warum das Bundekanzleramt nicht in der Lage war sich vor unbekannten Hackerangriffen zu schützen. Angriffe von Hackern auf die Computersystem verschiedener deutscher Kliniken fanden bereits statt. Hier wurde die Klink-EDV bedroht und die Betreiber erpresst. Es gibt scheinbar trotz bester Sicherungssystem keinen hundertprozentigen Schutz vor Angriffen oder Datenklau. Es ist damit sehr fraglich, ob es gelingen wird Ihre Krankendaten zu sichern, wenn alle Arztpraxen an ein digitales Datennetzt angebunden werden. Mit der DS-GVO wird nun europaweit ein Gesetz gültig, was dem Schutz des Individuums dienen soll. Jede Institution, die mit personenbezogenen Daten zu tun hat, ist in Europa diesem Gesetz unterworfen und kann bei Fehlern oder bei Nichteinhaltung dieser Gesetze mit massiven Geldstrafen belegt werden. 

Mit den neuen Regelungen ist nicht nur das BDSG sondern zusätzlich die neue EU - Datenschutzgrundverordnung wirksam. Das bedeutet auch für Sie entsprechende Erklärungen uns gegenüber zu unterzeichnen, damit wir Ihre Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften verwenden dürfen, um unseren medizinischen Behandlungsvertrag mit Ihnen ausführen zu können. Entsprechende Formulare werden Ihnen ab sofort erläutert und zur Unterschrift ausgereicht werden. Wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass der Kommunikationsweg per Internet keine hundertprozentige Sicherheit trotzt hoher Verschlüsselungstechniken bieten kann. Dies sollten sie bei der Versendung von Nachrichten oder Anforderungen an uns immer bedenken. Hierfür übernehmen wir keine Haftung.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen und die Gefahren des Datenmissbrauchs über Internet vermeiden wollen, so empfehlen wir Ihnen uns - am besten - persönlich in der Praxis aufsuchen, um Ihr Anliegen zu besprechen.

 

Mit besten Wünschen und Grüßen

Dr. Volker Iber u. Dr. Katharina Stein

sowie Ihr gesamtes Praxis Team